Sicher in den Bergen

Die slowenischen Berge sind für ihre außergewöhnliche Schönheit bekannt, die viele Besucher inspiriert, aber es ist wichtig, dass sich die Wanderer auch der Gefahren bewusst sind, die sie darstellen. Deshalb starten Sie mit Achtung und Respekt, einem hohen Maß an Vorsicht und Eigenverantwortung, vor allem aber gesund und körperlich fit in die Berge.

Wählen Sie Ihre Wanderroute wohlbedacht

Die Bergwege sind nach ihrem technischen Schwierigkeitsgrad in drei Gruppen eingeteilt: leicht, mittelschwer und schwer. Der Schwierigkeitsgrad eines Weges wird auf den Karten durch rote Linien und Punkte und auf den Wegweisern entlang des Weges durch Dreiecke (mittelschwer, schwer) angegeben.

  • Leichter Wanderweg: Ein Weg, auf dem man ohne die Hilfe der Hände vorwärtskommt. Geeignetes Bergschuhwerk ist erforderlich. Der Weg ist für die Benutzung von Wanderstöcken geeignet.
  • Mittelschwerer Wanderweg: Der Weg hat anspruchsvollere Abschnitte, bei denen man zum Vorwärtskommen die Hände zur Hilfe nehmen muss. An gefährlichen Abschnitten sind zur Sicherheit der Wandernden Schutzvorrichtun en angebracht. Es besteht Helmpflicht.
  • Schwerer Wanderweg: Ein Weg, auf dem man sich zum Vorwärtskommen mit den Händen helfen muss. Schwer passierbare Abschnitte sind gesichert. Schutzvorrichtun en ermöglichen das Vorwärtskommen. Helm, Klettergurt und Selbstsicherungs et sind Pflicht.

Folgen Sie den Markierungen

Wenn Sie eine Bergtour machen, folgen Sie den Markierungen entlang des Weges. Am bekanntesten ist die sog. Knafelc-Markierung (roter Kreis mit weißem Punkt in der Mitte). Die Markierungen auf den Wegstrecken sind an großen Bäumen, Felsen und anderen geeigneten und gut sichtbaren Stellen zu finden. An Kreuzungen und Abzweigungen sind auch Wegweiser platziert, die den Schwierigkeitsgrad und die Gehzeit anzeigen.

So planen Sie Ihren Bergbesuch

1. VERHÄLTNISSE IM GEBIRGE

Das Wetter in den Bergen kann sich sehr schnell ändern, daher ist es umso wichtiger, sich vor Antritt Ihrer Wanderung über die aktuelle Wettervorhersage zu informieren. Es ist ratsam, möglichst früh in die Berge aufzubrechen. Vertrauen Sie dabei nur offiziellen Quellen:

2. AUSRÜSTUNG

Führen Sie immer die richtige Ausrüstung mit sich und stellen Sie sicher, dass Sie diese auch zu benutzen wissen. Überprüfen Sie den Zustand Ihrer Ausrüstung und testen Sie sie, bevor Sie aufbrechen.  Für welche Tour oder Route Sie sich auch entscheiden, gehören folgende Dinge zu Ihrer Pflichtausrüstung:

Bergschuhe mit hochwertiger, rutschfester Sohle

Rucksack

Alkoholfreie Getränke und Nahrung mit hohem Energiegehalt und langer Haltbarkeit

Handy mit aufgefülltem Akku

Personalausweis oder Reisepass

Warme und wasserabweisende Kleidung

Erste-Hilfe-Set

Wanderkarte und Kompass

Lesen Sie HIER mehr über die vorgeschriebene Ausrüstung und zusätzliche Ausrüstung im Winter.

3. AUSWAHL DER WANDERROUTE

Wenn Sie Ihre Bergtour planen, sollten Sie sich die Route, die Sie wählen, gut überlegen. Beim Abwägen Ihrer Optionen, bedenken Sie bitte Folgendes:

  • Überschätzen Sie nicht Ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten. Ist Ihnen eine bestimmte Route zu schwierig oder zu lang, beginnen Sie lieber mit einer leichteren und kürzeren Route.
  • Vergewissern Sie sich, dass Sie die erforderliche Ausrüstung für die gewählte Route haben.
  • Prüfen Sie, ob es unterwegs Berg- und Schutzhütten gibt, wo Sie Rast machen können.
  • Wichtige Faktoren bei der Wahl Ihrer Route sind auch bisherige Erfahrungen und eventuelle Höhenangst. Wenn Sie eher unerfahren sind, ist es besser, in Begleitung einer Bergführerin oder eines Bergführers zu wandern.
  • Prüfen Sie den aktuellen Zustand der Route. Es kann passieren, dass ein Weg aufgrund von Unwettern, umgestürzten Bäumen oder Lawinenabgängen praktisch über Nacht unpassierbar wird. Wandern Sie nie auf gesperrten Bergwegen!
  • Teilen Sie jemandem im Tal mit, wohin Sie gehen und wann Sie vermutlich zurück sein werden. Tragen Sie sich in die Gipfelbücher ein und geben Sie Ihre Aufstiegs- und Abstiegsrichtung an, damit Sie im Falle eines Unfalls leichter gefunden werden können.
4. HELFEN SIE SICH MIT KARTEN UND APPS

Unterwegs helfen Ihnen spezielle Apps, Ihre geplante Route, eventuelle Besonderheiten und die nötigten Informationen im Auge zu behalten. Für die slowenischen Alpen sind die Apps maPZS und Slovenia Outdoor geeignet.

5. GEFÜHRTE WANDERUNGEN

Für eine optimale und sichere Erfahrung ist es ratsam, in Begleitung von lizenzierten Bergführenden zu wandern. Sie haben die Wahl zwischen Bergführern (Für schwere und sehr schwere Wanderungen sowie für Kletter- und Skitouren) und PZS-Bergführende (für Führungen auf leichten Bergpfaden).

6. NACHTLAGERRESERVIERUNG IN BERG- UND SCHUTZHÜTTEN

Die Hütten dienen auch als Informationsposten im Gebirge, wo Sie Auskünfte über die Möglichkeiten der Fortsetzung Ihrer Route und die aktuellen Zustände erhalten, sowie als Unterschlupf vor schlechtem Wetter und als Informationspunkte über Bergunfälle. Wir empfehlen Ihnen daher, Ihr Nachtlager in der von Ihnen gewählten Hütte bereits vor Antritt Ihrer Tour zu buchen. Dies ist über ein spezielles Buchungssystem möglich, das derzeit 21 der beliebtesten und meistbesuchten Hütten umfasst.

Weitere Informationen über sichere Routen in die Berge finden Sie auf der Website des Slowenischen Fremdenverkehrsamtes.

Quelle: slovenia.info

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