Auf dem Weg der kulturellen Erbschaft

Der Weg ist ein malerischer Wanderweg, der uns das Leben der Bewohner von Srednji Vrh in der Vergangenheit näher bringt.

Srednji Vrh ist ein Dorf an der sonnigen Seite von dem Gebirge Karavanke, der uns den schönsten Blick auf die Gebirge Julischen Alpen wirft; und zwar von der Martuljek-Gruppe mit pyramidenförmigen Špik, durch Mojstrovka, Jalovec und all den Weg zu Višarje. Auf dem Eisschild befinden sich einsame Bauernhöfe auf der Meereshöhe von 960 bis 1035 m, die sich mehr als 500 Jahre in ihrem originellen Zustand bewahrt haben. Der Zugang zu dem Dorf ist entweder über die Straße, den alten Wagenweg oder über die Pfade von Gozd-Martuljek, mit dem alten Namen Rute.

Das Dorf war in der Vergangenheit auch mit Koroška verbunden, und zwar über die Passagen in Karavanke. Der Weg über Kamen ist ein alter Weg, der schon auf der ältesten Militärkarte aus dem Jahr 1776 gekennzeichnet war und in der Vergangenheit das Dorf Srednji Vrh mit dem Tal verbunden hat. Als der neue Weg gemacht wurde, hat sich der Verkehr dorthin versetzt, aber der alte Feldweg wurde nie wirklich aufgegeben. Der Weg bis zu Srednji Vrh ist nicht anspruchsvoll, der Ausgangspunkt ist in dem oberen Teil von Gozd Martuljek bei der Kekelj Brücke, wo die Informationstafel ist.

Der alte Feldweg führte aus Rute, von Pavlek über Sava Dolinka, Oman Brücke und die Säge bis Frtalja vorbei, wo er sich mit dem Weg aus Richtung Kranjska Gora verknüpft hat. Von dort geht der Weg steif hoch bis zur Kapelle in Kamen, weiter durch Brinje bis zu den Bauernhöfen in Srednji Vrh. Weil der Weg mit Steinen und Felsen besetzt ist, nennen wir den Weg der Weg über Steine (Pot čez Kamen). Man benutzte den als Holzweg und fürs Gehen – zur Messe, Taufe, zum Begräbnis und in die Schule in Kranjska Gora.

Heutzutage ist der Pfad Weg über Steine vor allem ein malerischer Wanderweg, auf dem wir die naturellen und kulturellen Sehenswürdigkeiten entdecken. Die Attraktionen hat Marta Oitzl in ihrer Erinnerungen auf die Kindheit in dem folgenden Lied beschrieben.

Der Weg aus Rute über Kamen
Führte in den alten Tagen über Säge und Mühlen.
Mühlen waren damals häufig in Betrieb
Damit die Leute leben könnten.

Auf Frtalja sind die Gedächtnisse schön geblieben
Valjavka haben wir immer gerne besucht
Zur Familie von Tante Lenka sind wir gegangen
Dort haben wir neues Wissen geholt.

Der Feldweg führte uns in die Schule in Kranjska Gora
Wo wir uns bei den Kapellen verbeugt haben
Wie uns die Eltern gelernt haben.
Bei den Tafeln von Srenje sind wir auf die Straße abgebogen,
in Log haben wir unseren Schritt beruhigt.

Wir hatten es nicht eilig nach Hause,
denn dort hat uns die harte Bauernarbeit erwartet.
Wenn wir viele Hausaufgaben machen mussten,
haben die Eltern gesagt: es wird Zeit dafür am Abend.

Wir waren immer sehr froh über die Ferien
Als die bekannten Touristen die Region besucht haben,
die haben bei uns in die Gesundheit und die Ruhe gesucht,
die Natur haben die geehrt, bewahrt, damit sie bis zur Ewigkeit bestehend bleibt.

Es ist die Zeit gekommen, damit wir die Nachkommen bitten,
auf die kulturelle Erbschaft besser zu sorgen,
damit nicht in Vergessenheit geht, wir es damals war.
Die Ereignisse in der Vergangenheit zu suchen ist nicht leicht.

Der Weg über Kamen wurde geschaffen von Eko Rutaršce, alle Projekte wurden auch unterstützt von der Gemeinde Kranjska Gora. Für die Idee haben die ArheoAlpe gesorgt, das Amt für die Kultur, Ausbildung und Tourismus Bohinj. Eko Rutarščice haben angefangen zu arbeiten als ein Teil von der Universität für ältere Menschen Kranjska Gora und haben schon zwei interessante Projekte realisiert: Für die saubere Natur und Weg hinter Sava. Die haben viele Ideen, haben viel Arbeit gemacht, freiwilliges Engagement gezeigt und ihre Freizeit ausgenutzt. Die arbeiten mit Freue, vor allen mit der Verantwortung für die Natur, für die Stadt und für die Bewahrung des kulturellen Erbes. In den fünf Jahren haben die gezeigt, dass man mit kleinen Schritten sehr viel machen kann.

Weg über Kamen ist an den Tafeln bei dem Weg mit alten Namen vorgestellt: Na Frtalje, Na Kamno, Pr lese, Pr Kacjano, Pad Gvava, U Bizno.

In Hochmittelalter hat sich die Ausnutzung von wasserbetriebenen Mühlen verbreitet. Man hat sie auch für Sägen, Stope (meistens Geräte aus Holz, bei dem die härtere Schale von Getreidekörnern durch Stampfen entfernt wird), Schmiede und Eisenwerke benutzt.

Smeč quillt unter Vošca und die Alm Jurež. Auf dem Smeč sind die Mühlen von Jurež und Merkln gestanden. Unter Jurež geht der Fluss runter in 100m Wasserfall, der der größte Wasserfall in Karavanke ist.

Unter dem Wasserfall war ein Teil des Flusses umgeleitet in rake – das sind Flussbetten, gemacht aus Holz. Am Anfang stand die Tarman Mühle, direkt unter aber das Haus Frtaljež und Valjavka. Frtaljež Haus hatte neben den Wohnbereich auch die Mühle für Getreide mahlen und Stope – das sind längliche Holzbehälter, wo man mit langen Pfahlen auf die Gerste schlägt, damit man jesprenj bekommt. Beide wurden betrieben von frtalja, den Antriebsrat für Wasser, welcher eine vertikale Achse hat, der Mühlrat steht aber unter Wasser. Mit frtalja hat man für die Leute gemahlen, die keine eigene Mühle hatten.

Der Müller hat sich als Bezahlung ein bißchen Mehl genommen. Solche Bezahlung für die Arbeit hat man mutanje genannt.

Valjavka, das kleinere eigenständige Gebäude, stand ein bißchen nach unten. In dem befand sich das Gerät zum Rollen von Leinwand und Lumpen.

Die nächste Mühle war die Mühle von Korošec, die im Jahre 1946 wegen Hochwasser vollständig bedeckt war. Gefolgt hat die Mühle von Oman und ein bißchen nach unten die Säge von Oman, wo das Holz für die Einwohner gesägt wurde. Die letzte Citrar Mühle wurde in Ganzem durch das Wasser weggespült.

Auf das Hammerwerk erinnert heute nur der Name von der Ebene Na fužinci an der Mojster Berwiese.

Die meisten von vorher genannten Gebäuden existieren heute nicht mehr, bei einigen sind nur Ruinen geblieben.

Frtalja im Jahre 1996
Archiv von der Familie Oitzl

Valjavka
Archiv von der Familie Schaubah

Die Säge von Oman im Jahre 1994
Archiv von der Familie Oitzl

Die Zeichen haben die Einwohner zuerst auf den Plätzen von Unfällen gemacht, später als Dankeschön für die erfüllten Bitten bezüglich der Krankheiten, Armee und bei anderen Unfällen oder sie haben sie sich damit im Voraus vor den Unfällen versichert. In 17. Jahrhundert haben sie anstatt von Zeichen angefangen, die Kapellen zu errichten.

In Srednji Vrh befinden sich die Hauskapellen von Merkeln, Jurež, Hlebanje, Vavčar, die Hlebanje Kapelle der Heiligen Dreifaltigkeit und das Kulturdenkmal von Smolej.

In der Kapelle Na Kamnu steht heutzutage eine Erinnerungstafel, die zuerst an dem naheliegenden Buche war. Das Denkmal erinnert an den traurigen Ereignis im Jahre 1913. Zwei Mädchen sind auf dem Weg Čez Kamen nach Hause gegangen, wenn das Gewitter kam. Dem Erzählen der Einwohnern zufolge hat sich die achtjährige Minca Kralj unter den Baum aufgehalten, als der Blitz in den Baum einschlug. Sie hatte einen Ohrring in den Ohren, der durch den Blitz komplett geschmolzen ist. Das andere Mädchen hat überlebt.

In Log, auf der Ausfahrt des Weges von der Hauptstraße, sind einmal die Tafeln von Srenje gestanden. Die erste Tafel stand als Erinnerung an den Unfall, der am 2. Januar 1777 passiert ist. Unter der Lawine sind acht Leute aus Srenje ums Leben gekommen, die die Schafe in Hude Hleve füttern gingen. Das war der erste Lawinenunfall, der bei uns aufgeschrieben war.

Auf der zweiten Tafel stand ein Motiv von einem Kohlenbrenner, der in einen Meiler nachgegeben ist, als er die Kohle gebrannt hat. Die dritte Tafel war als Erinnerung an Fahrer eingerichtet, die die Ware über Koren gefrachtet haben und die von dem Räubern auf dem Weg getötet wurden.

Archiv von der Familie Oitzl

Das Kulturdenkmal von Smolej hat sich in der Erinnerung der Einwohner als ansteckend etabliert. In dem unteren Teil, in der zentralen Nische steht die Heilige Dreifaltigkeit, in der linken Nische der Heilige Anton und in der rechten Nische der Heilige Florjan. In dem oberen Teil, in der zentralen Nische steht Maria von Lourdes, in der linken Nische die Heilige Katarina und an der rechten Seite die Heilige Ursula.

Kapelo v čast Sv. Trojice, ki venča Mater božjo, sta leta 1843 zgradila Jakob in Šimen Hlebanja. Zvon, blagoslovljen na ime Šimen, je bil vlit v livarni Antona Sammassa v Ljubljani, leta 1858. V kapelici se zvoni vsak dan in domačinom ob smrti v slovo.

Foto: Milan Polak

Die Kapelle zur Ehrung von der Heiligen Dreifaltigkeit, die die Heilige Mutter ehrt, war im Jahre 1843 von Jakob und Šimen Hlebanja eingerichtet. Die Glocke, gesegnet an den Namen Šimen, wurde in der Gießerei von Anton Samass in Ljubljana 1858 gemacht. Die klingelt jeden Tag und bei Todesfällen der Einwohner.

Die Erde war immer die Quelle des Überlebens für die Leute aus Srenje. In dem Urbarium der Herrschaft aus Bela Peč aus dem Jahre 1636 können wir darüber lesen, dass da die ganzen Bauernhöfe mit steilen Weideplätzen, Wiesen und Feldern standen, wo Weizen, Gersten, Roggen und Buchweizen geerntet wurden. Einige Felder waren hoch in der Bergwiesen, dort haben die Lein und Hafer gesät, später auch Mais – sirk, Rübe und Kartoffeln – čompe. Gemüse habe die in den Beeten bei dem Haus geerntet.

Die steilen Felder haben die bis zum 20. Jahrhundert gepflügt mit dem Pflug auf oje, was nur in Srednji Vrh bekannt ist. Die haben folgend gepflügt: auf den Pflug auf oje haben die die Ochsen gespannt und die haben am unteren Teil des Feldes gestartet. Gepflügt hat der Herr des Hauses, das Vieh hat der Knecht geführt. Der Ackermann hat die Furche mit Länge und Breite so gemacht, dass die einen auf die anderen gefallen sind und die haben ziemlich geradeaus gestanden. Mit solchen Pflügen haben die so wenig wie möglich Erde unter sich getrieben. Am Ende haben sie die untere Furche auf den oberen Kamm genommen.

Die Wälder boten Holz für die Bau der Häuser und Wirtschaftsgebäuden und auch zusätzliches Einkommen. In den Blütezeiten der Eisenindustrie in dem Tal war die wichtige Branche auch die Köhlerei – das Brennen von Kohle. Die Reste davon finden wir auch heutzutage in mehreren Plätzen als eine starke Schicht von der schwarzen Erde mit Kohle.

Auf dem Weg durch Kamen haben die Bauern in der Winterzeit das Holz gefahren – furali, das im Sommer gefällt worden ist. Für die Fahrt des Rundholzes haben die kurzen Schlitten – kurte genutzt, auf die die Einwohner Rundholz – stoke aufgeladen haben auf die Art und Weise, dass sie den mit einer Kette verbunden haben und mit rajkl befestigt haben. Gebremst haben die mit rajsa und maks.

Der Pflug auf oje, den man nach der Erinnerung der Vater von Smolej – Janez Mertelj gemacht hat
Quelle: Slowenisches Ethnografisches Museum, inv. št. 630:LJU;0007793, foto: Marko Habič

Kurte
Die Zeichnung: Milan Polak

Furnga
Archiv von der Familie Vah

Auf der eigenen Erde
Foto: Jaka Čop

Die Zahl der Einwohner von Srednji Vrh hat sich in der Zeit verändert. Bei der ersten Volkszählung in der Region Kranjska in dem Jahr 1754 hatte Srednji Vrh 87 Einwohner; 50 Männer und 37 Frauen. Die Frauen haben durchschnittlich jede 3 Jahre ein Kind geboren und die meisten Frauen haben nicht lange gelebt.

Einige von den Einwohnern von Srednji Vrh waren auch der Missionar Lovrenc Lavtižar und der Professor Doktor Jože Hlebanja.

Lovrenc Lavtižar (1820 – 1858) wurde an dem Hof von Vavčar geboren. Im Jahre 1854 ging er nach der Einladung von Bischof von Baraga nach Nordamerika als ein Assistent des Missionars Franc Pirc. Bei dem Roten Meer haben die zwei eine Missionsstation gegründet, die Lavtižar geführt hat. Er starb im Jahre 1858 an einem kalten Tag im Dezember. Nachdem er aus einer missionarischen Reise zurückgegangen ist, ist er gefroren. Im Jahre 1929 wurde ihm auf dem Hof von der Missionsplatz Rdeče jezero ein Denkmal eingerichtet, wo sich auch die Schule mit der Gedenkhalle befindet.

Jože Hlebanja (1926 – 2022) wurde an dem Hof von Hlebanja geboren. Er hat an der Technischen Fakultät in Ljubljana diplomiert und hat als Konstruktor in Metalna Maribor gearbeitet, wo er zahlreiche Seilbahnen und Kranische entworfen hat. Als Professor an der Fakultät der Maschinenbau in Ljubljana hat er die ersten Lehrbücher geschrieben und zahlreiche neue Studienfächer eingerichtet. Sehr wichtig und bekannt ist sein Beitrag zur Entwicklung von Zahnrädern. Die Universität in Ljubljana hat ihm den Titel des Ehrenprofessors gegeben.

Viele Filme wurden in Srednji Vrh gefilmt. Im Jahr 1932 wurde in Bukovje der zweite slowenische Film in voller Länge mit dem Namen Triglavske Strmine (Triglav Neigen) gefilmt. Under anderem führt uns der Film auch zu Mähern und Schnitterinnen in dem Bauernhof von Hlebanje. Bei dem Drehen haben auch die Einheimische mitgemacht.

Die Geschichte von der Liebe zwischen der heimischen Erde, dem Vater und dem Mädchen schrieb Slavko Savinšek in der Erzählung Grče.

Srednji Vrh besuchten oft auch die bekannten Slowenier. Unter denen auch der Ethnologe Niko Kuret, der Maler Ljubo Ravnikar, der gebirgige Fotograf Jaka Cop und der Dirigent Vladimir Kobler. Die Mutter von dem größten slowenischen Poeten France Preseren hat in dem Bauernhof von Smoler übernachtet, als sie ihren Sohn Jurij besucht hat, der in Koroska gearbeitet hat.

Bukavje, wo die Szenen aus dem Film Triglavske strmine gefilmt wurden, mit dem Regisseur Ferdo Delak und dem Produzenten Metod Badjura
Die Sammlung der alten Fotografien, Toni Drnovšek

Die Büste von Lovrenc Lavtižar vor der Pfarrkirche der Mariä Himmelfahrt in Kranjska Gora
Foto: Milan Polak

Der Ausblick von Srednji Vrh auf die Gebirge Martuljek
Foto: Jaka Čop, persönliches Archiv von Mija Ogrin

Über die erste dauerhafte Siedlung in Srednji Vrh haben wir noch keine Beweise, die Einheimischen denken aber, dass die Hirten aus Koroška hier zuerst gelebt haben. Die erste bekannte schriftliche Erwähnung von Srednji Vrh befindet sich in dem ältesten erhaltenen Urbarium der Herrschaft von Bela Pec aus dem Jahre 1498, wo die Besitzer erwähnt sind: Mertl, Kantziann Klebana, Jacob Klebanna, Balthaser Klebanna, Jernni Smille und Lucas Smole.

Die Bauernhöfe in Srednji Vrh sind mehrstöckig und waren schon in dem 16. Und 17 Jahrhundert aus harten Steinwänden gebaut. Schon damals waren die die geschlossene Einheit mit Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, umgeben von Feldern, Wiesen, Weiden und Wäldern. Der Bauernhof besteht aus dem Eigentumshaus, manchmal auch der Bleibe und den Wirtschaftsgebäuden: Der Stall für Vieh, Kleinvieh, Schweine, Holzschuppen, Trockenräume für Obst und Harpfen – stogi. Das Einfamilienhaus besteht aus dem Hauptraum – Haus, dem Kammer, der Küche, manchmal auch aus der schwarzen Küche und dem Mittelraum – veža. Im anderen Stock nennen wir den Hauptraum zol. Die Räume haben typischerweise hin und her die eigenen Namen, die zeigen auf die Funktion oder auf den Besitzer des Raumes: hrusovc, mater‘n cimr, kimnata. Die meisten Eigentumshäuser haben Keller. Manche typische Dächer auf čop sind noch heute bedeckt mit Holzbrettern.

Der Kataster von Franziskanen aus dem Jahr 1827. Srednji Vrh mit Bauernhäusern, noch Mitterberg genannt
Quelle: Archiv RS

Gotischer Fenster mit Wappen aus Bela Pec auf dem Bauernhof von Merkl, der als älteste in Srednji Vrh gilt
Foto: Milan Polak

Die Holzdecke von Hlebanje, die die Jahr 1506 inskribiert hat, ist die älteste Holzdecke in einem Bauernhaus in Slowenien
Foto: Milan Polak

Die Erzählungen sind verbunden mit den Ereignissen aus der Vergangenheit, verschiedenen fiktiven Figuren, der Glaube und mit besonderen Plätzen, Flüssen oder Bergspitzen. In denen spiegeln sich unerklärliche Phänomene und auch alte Weißheiten. In den Erzählungen treten fabelhafte Geschöpfe auf, wie zum Beispiel weiße Frauen, wilde Männer, die den Leuten mit der Beratung helfen, aber auch schaden können. Unter den Motiven finden wir oft die divja jaga und die Schätze, die man nie findet, denn die Leute in den Erzählungen folgen nicht den Vorschriften von fabelhaften Geschöpfen oder vielleicht auch den Träumen.

Volkstümliches Geschichtenerzählen ist ein wichtiger Teil von der Tradition, den wir vor dem Vergessen bewahren wollen, deswegen auch das Schreiben von dem Dialektlied Dota prot’ Rutam, das Marta Hlebanja erzählt hat und die Erzählung von Divja jaga und das Mächen in Weiß. Die Erzählung hat Lojza Smolej von seinem Vater gehört.

DOTA PROT’ RUTAM (Der Weg zur Rute)

Der Weg zur Rute
Ist ein kurviger Weg
Ich hocke dorthin
Und sitze in eine Ecke.

In einer Ecke stand die Egge,
In dem anderen ein Baum,
In der dritten ein Mädchen,
mit einem hässlichen Blick.

Wenn du mit mir feiern gehst,
Ich gebe dir einen Krapfen,
Ich habe den gestern abend gemacht
Und trage ihn in meiner Tasche.

Spiele mit ihr, spiele mit ihr,
mir tut es ihr leid.
Spiele mit ihr so,
Damit nichts Schlechtes passiert.

 

Wilde Jagd und das Mädchen in Weiß (DIVJA JAGA IN DEKLE V BELEM)

Die drei Herren in Srednji Vrh träumten an einem kalten Winternacht darüber, dass sie sich an dem Tag von dem Heiligen Georg am Mitternacht in Železnici treffen sollen, wo divja jaga beginnen wird. Wenn die genug Mut zeigen werden und bis zum Ende mitmachen werden, werden die das verflüchte junge Mächen retten.

Am Anfang jenes Tages ist einer von dem Herren nicht gekommen, deswegen haben sich nur zwei auf den Weg gemacht. Am Mitternacht haben sie plötzlich böse Tierstimmen gehört. Bellen, heulen, jammern sind immer mehr lauter geworden. Es wehte ein eisiger Wind, als eine unbekannte Kraft vorbei ging. Es hat ihnen den Boden unter den Füßen gerissen, die sind geflogen.

In der Nähe von ihrem Zuhause haben sie an der Spitze von Bauernhof Hlebanje – auf Hribra eine Figur in der langen wießen Kleid schweben gesehen. Es war ein junges Mädchen, die stark geheult hat und hat ihnen erzählt:  »Warum seid ihre nicht alle gekommen, wie könnten die divja jaga aushalten und ich würde gerettet sein von dem Zauberspruch. Ich werde jetzt wieder durch den Wald wandern und werde warten, dass auf dem Platz, wo am Morgen von der Heiligen Veit zuerst die Sonne scheint, der Baum wächst. Aus diesem Baum wird eine Wiege gebaut und derjenige, der in dieser Wiege gewogen wird, wird divja jaga bekämpfen und mich vor dem Zauberspruch retten. Dazu wird er noch einen Schatz bekommen, der irgendwo in Železnici begraben ist.«

Danach ist sie irgendwo in die dunkle Nacht verschwunden. Höchstwahrscheinlich irrt sie noch heute in den Bergwiesen und Wäldern in Srednji Vrh.

Die Wiege mit dem Motiv von Maria von Visarje
Familienarchiv von Vida Robič

 

Die Truhe von dem Jahre 1850
Familienarchiv von Vida Robič

Die Skulptur des Heiligen Veit
Die Pfarrkirche von dem Heiligen Veit in Zelimlje

Einzelheiten

  • Gozd Martuljek, Srednji Vrh
  • 1,5 h (6 km)
  • 206 m
  • Lahka pot

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